Tipp vom RS-Fachbetrieb

Neue Polizeiliche Kriminalstatistik

Weniger Einbrüche durch Prävention

Nach dem Rekordjahr 2015 ist die Zahl der Einbrüche und Einbruchsversuche im Jahr 2016 erstmals seit Jahren wieder gesunken. Der Rückgang von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist auf verstärkte Präventionsmaßnahmen zurückzuführen, wie die neue Polizeiliche Kriminalstatistik bestätigt.

Was können Verbraucher tun, um ihr Heim vor Einbruch zu schützen? Bei Ein- und Mehrfamilienhäusern dringen Einbrecher häufig durch die Fenster oder Terrassentüren ein. „Ein ungesichertes Fenster können die Täter in wenigen Sekunden aufhebeln“, erklärt Christoph Silber-Bonz, Geschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS). „Aus diesem Grund ist es wichtig, sein Eigentum wirksam zu schützen.“ Wenn Fenster und Rollladen gleichermaßen einbruchhemmend ausgelegt werden, wird das größte Maß an Sicherheit erreicht.

Bei Fenstern sind das vor allem geprüfte Beschläge und weitere Zusatzeinrichtungen. Auch bei Rollläden gibt es solche einbruchhemmenden Systeme: Unter anderem durch ihre biegefesten Rollladenstäbe aus Aluminium sind einbruchhemmende Rollläden besonders widerstandsfähig und können nicht einfach herausgebrochen werden. Zudem sind sie mit Hochschiebesicherung und verstärkten Führungsschienen ausgestattet, was einen Einbruch erheblich erschwert.

Zeitschaltuhren und andere Steuerungskomponenten sorgen dafür, dass die einbruchhemmenden Rollläden immer dann automatisch geschlossen werden, wenn es erforderlich ist. Eingebunden in ein Smart-Home-System können sie auch von unterwegs per Smartphone- oder Tablet-App gesteuert werden.

Laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik gab es dank Präventionsmaßnahmen einen deutlichen Rückgang der Einbruchszahlen im Jahr 2016. Von den bundesweit 151.265 Einbruchsversuchen blieben zudem 43 Prozent erfolglos. Dennoch wird in Deutschland täglich knapp 240 Mal eingebrochen – ein Signal für die Dringlichkeit weiterer Vorsorge.