Tipp vom RS-Fachbetrieb

Ausbildung zum R+S-Mechatroniker

Jetzt bewerben und beruflich durchstarten

Die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks (R+S) suchen technikbegeisterte Jugendliche für die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker. „Unsere Branche wächst seit Jahren, sodass unsere rund 320 Ausbildungsbetriebe gerade jetzt auf der Suche nach motivierten und qualifizierten Nachwuchskräften sind“, beschreibt Georg Nüssgens, Präsident des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS) den Bedarf seiner Branche. Eine aktuelle forsa-Studie zeigt: 71 Prozent der Befragten, die in nächster Zeit in Rollläden, Jalousien oder Markisen investieren, beauftragen zur Planung und Montage einen Fachbetrieb mit dem notwendigen Know-how.

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ist ein abwechslungsreicher Beruf, der nie langweilig wird. Die dreijährige Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt: Dort leisten die Jugendlichen Fertigungs-, Wartungs-, Montage- und Instandsetzungsarbeiten. Sie lernen aber auch mit modernen Steuerungstechniken wie BUS-Systemen umzugehen und den Sonnenschutz in die Hausautomation zu integrieren. Die Planung von Arbeitsprozessen am Computer gehört ebenso zum Berufsbild wie praktische Übungen beim Kundenservice. Denn wer einen Rollladen, eine Jalousie oder eine Markise montiert, hat automatisch Kontakt zu Hauseigentümern, Vermietern und Mietern. Mit ihnen passgenaue Lösungen zu besprechen ist eine der wesentlichen Aufgaben eines Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers.

Ein Beruf mit Zukunft

R+S-Produkte werden stark nachgefragt. Rollläden dienen beispielsweise dem Schutz vor Hitze und Kälte und helfen damit, den Energieverbrauch zu senken. Einbruchhemmende Modelle schützen zudem zuverlässig vor Dieben. Mehr Wohnkomfort und einen individuellen Wohnstil versprechen dekorative Jalousien und Markisen.

„Die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ist eine der vielversprechendsten Chancen, die das Handwerk zu bieten hat“, sagt Ingo Plück, Experte für das Thema beim BVRS. Ganz gleich, ob Haupt-, Realschüler oder auch Abiturient, ob Mädchen oder Junge – im R+S-Handwerk gibt es gute Karrierechancen in einem attraktiven Arbeitsumfeld.

Ausbildungsbetriebe gibt es deutschlandweit. Wer gut in Mathe ist und gerne draußen arbeitet, wird laut Plück viel Spaß in diesem Job haben. Auf die Auszubildenden warten abwechslungsreiche Aufgaben, die ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortung erfordern. Nach drei Jahren wird die Gesellenprüfung abgelegt. Wer gerne Führungspositionen übernehmen möchte, geht anschließend zur Meisterschule. Mit dem Meisterbrief ist dann auch der Zugang zu einem Hochschulstudium möglich – das Sprungbrett für eine weitere Karriere.